Fotos bearbeiten am iPad

Fotos bearbeiten am iPad ist schon lange ein Thema. Doch zu keiner Zeit hat das so gut funktioniert wie jetzt! Ob mit Apple Pencil oder ohne. Mit dem iPad bekommt man genauso gute Ergebnisse wie am PC. Versprochen!

Ich möchte euch in diesem Artikel 2 Apps vorstellen mit denen man nahezu alles machen kann wie am Laptop.

Von der Bearbeitung der Fotos am iPad bis hin zum Backup und der Verwaltung aller Bilder.

Apps zum Fotos bearbeiten am iPad

Doch zu Beginn erst einmal das Wichtigste. Die passenden Apps für die Bearbeitung der Fotos. Denn auch wenn Apples Fotos auf dem iPad ein paar tolle Funktionen hat, ausreichend ist dies bei weitem nicht. Im folgenden gehe ich bewusst noch nicht auf Photoshop ein. Dazu habe ich unten einen eigenen kleinen Abschnitt.

Affinity Photo

Affinity Foto für das iPad - So bearbeitest du Fotos am iPad

In meinen Augen das wohl beste Programm zum bearbeiten von Fotos. Ich nutze es sowohl am MacBook als auch am iPad und möchte nichts anderes mehr.

Affinity Photo für das iPad muss man sich ungefähr zu vorstellen wie Photoshop. Und zwar komplett. Die App bietet wirklich nahezu alle Funktionen und Möglichkeiten wie das Original. Für die RAW Entwicklung öffnet sich beim Import direkt die Entwicklungsoptionen und man kann unkompliziert die wichtigsten Parameter einstellen. Selbst eine HDR Entwicklung oder Panoramen lassen sich so am iPad perfekt erstellen.

Aktuell (ja im Jahr 2021!) nutze ich immer noch ein iPad Air 2. Und diese App funktioniert tadellos und vor alle Dingen schnell. Ich habe nicht das Gefühl, dass es irgendwo ruckelt oder besonders lange dauert. Man muss also nicht gleich das iPad Air 4 (2020) oder gar ein iPad Pro haben.

Besonders gelungen finde ich die Möglichkeit mit Ebenen zu arbeiten und wenn man mit der Cloud arbeitet, nahtlos am Mac weiterarbeiten zu können, wenn man das gerne möchte.

Mehr kann man auf dem iPad nicht bekommen finde ich. Allerdings haben diese Möglichkeiten auch einen Nachteil. Der Umfang der Software ist so groß, dass man selbst als erfahrener Anwender erst einmal eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt. Aber hier kann man sich auch wieder auf YouTube für Tutorials verlassen. Da gibt es selbst in Deutsch eine große und vor allem gute Vielfalt.

Preislich finde ich Affinity Photo für das iPad wirklich fair. Die App kostet im Moment im AppStore 10,99€ (50% Aktion! Normalpreis ist 21,99€).

Wenn ihr gerne mehr über Affinity Photo für das iPad herausfinden möchtet findet ihr hier die offizielle Webseite.

Snapseed

Snapseed für das iPad. So bearbeitest du Fotos am iPadMit Snapseed stelle ich euch eine kostenlose Variante zur Verfügung, die zwar bei Weitem nicht an Affinity Photo heran kommt, allerdings doch recht viel kann.

Snapseed spielt auf dem iPad vor allem bei einer schnellen Korrektur alle seine Trümpfe aus. Hier muss man klar hervorheben, dass Snapseed auch die RAW Entwicklung auf dem iPad unterstützt. Das ist für eine kostenlose App längst nicht selbstverständlich. Auch sind alle Standards der Bearbeitung verfügbar. Vom Weißabgleich über Farb- und Belichtungseinstellungen ist alles an Bord. Zusätzlich gibt es noch allerhand “Spielereien”, von diversen Filtern bis zu Effekten.

Da sie kostenlos ist, rate ich generell jedem, der auf den iPad Fotos bearbeiten möchte sich diese App herunterzuladen und mal ein wenig damit zu testen. Vielleicht reicht der Funktionsumfang für den Anfang ja schon aus.

Importieren von Fotos auf dem iPad

Viele stellen sich natürlich auch die Frage, wie man am besten die Fotos auf das iPad importiert. Hier gibt es unterschiedliche Ansätze. Viele Kameras haben mittlerweile Bluetooth und Wifi. Zusammen mit den Apps der jeweiligen Hersteller kann man häufig einfach die Bilder über Wifi auf das iPad kopieren. Hier gibt es vor allem drei Probleme:

  1. Häufig dauert es gefühlt ewig, bis alle Bilder (vor allem RAW-Dateien) auf das Gerät kopiert sind.
  2. Auch landen diese auf dem iPad auch immer in der iPad eigenen App “Fotos” was ich definitiv nicht als sinnvoll erachte.
  3. Bei manchen Herstellern (Canon ist mir da bekannt) kann ich per Wifi lediglich JPEG Dateien über Wifi auf das iPad kopieren.

Aus diesen drei Gründen, habe ich mich für eine Lösung mit Adapter entschieden. Den schließe ich einfach über den Lighning-Anschluss an. Dann kann man über die Apple App “Dateien” ganz normal wie am PC auf alle Bilder zugreifen. Natürlich kann man diese dann ganz einfach auf den internen Speicher in einem eignen Ordner (ja schon wieder ganz normal wie am PC!) oder in einen Ordner in der iCloud kopieren und von da aus auch bearbeiten.

 Hier habe ich euch den original Adapter von Apple für Lighning auf SD Karte verlinkt. (Einfach auf das Bild klicken*)

Wenn ihr ein iPad Air 4 (2020) oder ein iPad Pro nutzt benötigt ihr allerdings einen USB-C auf SD Karten Adapter. Aber auch diese gibt es beim großen amerikanischen Online-Kaufhaus.

 

Backup vom iPad aus

Um die Fotobearbeitung am iPad noch etwas abzurunden empfehle ich jedem der einen Amazon Prime Account hat, seine Bilder vom iPad aus direkt in die Amazon Foto Cloud zu schieben. Man hat unbegrenzten Fotospeicherplatz auch für RAW-Dateien als Prime Kunde und kommt so selbst mit einer kleinen iCloud lange gut zurecht.

Adobe Cloud für das iPad

Abschließend kann man natürlich auch für alles die Adobe Cloud nutzen. Hier gibt es sowohl Lightroom als auch Photoshop im Angebot mit bis zu 1 TB Cloudspeicher für alle Fotos.

Mir persönlich, reicht Affinity voll und ganz aus und selbst mit 200GB iCloud spare ich so noch eine Menge Geld ohne auf etwas verzichten zu müssen.
Wer allerdings sowieso schon ein Adobe Cloud Abo hat, dem empfehle ich natürlich hier in seinem System zu bleiben. Alles oben gesagte bzgl. dem Import von Fotos auf dem iPad gilt natürlich auch hier.


1 Kommentar

Webseite bauen mit iPad - Diese Technik brauchst du! - Blogger-Hilfe.de · 4. Februar 2021 um 15:34

[…] Wie sind eure Erfahrungen zu diesem Thema? Schreibt es gerne in die Kommentare. Und wer wissen möchte wie man ohne PC/Mac am iPad Bilder bearbeitet und RAWs entwickelt kann gerne hier auf unserem Partnerblog von JustMarius.de schauen! […]

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