Aktualisiert am 20. Oktober 2021

Verdienst nach einem Jahr Shutterstock

So, nach knapp einem weiteren Jahr Shutterstock, dachte ich wäre es mal Zeit für ein Update. In diesem letzten Jahr habe ich kaum neue Bilder hinzugefügt. Dennoch fand ich es interessant zu sehen, wie sich die Verkäufe wohl entwickeln werden.

In blauer und kursiver Schrift findet ihr meine aktuellen Ergänzugen zu dem Artikel.

Mein Verdienst nach einem Jahr Shutterstock ist längst kein Lottogewinn. Auch zeigt es, dass die Ankündigungen aus dem Netz mit ein paar Urlaubsbildern mal eben nebenbei ein passives Einkommen aufbauen zu können nicht ganz so stimmt.

Aber so wenig ist es nun auch nicht. Ich werde es weiter aufbauen. Aber dazu jetzt ausführlich mehr.

Geld verdienen mit Shutterstock

Vor einem Jahr habe ich gelesen, wie leicht man mit seinen Urlaubsbildern ganz entspannt ein passives Einkommen aufbauen kann. Da wurde ich hellhörig.

Doch ganz so leicht ist das gar nicht. Zunächst muss man bei Shutterstock ein Konto anlegen und ein paar Steuerinformationen eingeben. Danach kann man auch schon seine Bilder hochladen.

Doch dann merkt man erst einmal wieviele seiner Fotos sich überhaupt nicht zum Verkauf eignen. Sehr viele Bilder werden aus unterschiedlichsten Gründen abgelehnt.

Meine Bilder bei Shutterstock

Nach und nach wurden also Bilder hochgeladen. Insgesamt wurde 222 Bilder von mir bei Shutterstock zum Verkauf angenommen. Der Prozess des Hochladens geht auch tatsächlich recht schnell.

Auch jetzt Ende Oktober 2021 ist es kaum mehr geworden. Insgesamt kam 1 weiteres Bild hinzu. 223 Bilder sind also aktuell in meinem Shutterstock Portfolio. 

Direkt im Januar hatte ich dann auch schon meinen ersten Verkauf. Das motiviert natürlich auch direkt dran zu bleiben. Auch wenn es nur 25 Cent waren. Das war allerdings mal. Aktuell ist der Mindestbetrag bei nur noch 10 Cent. Das ist zwar nicht viel aber dennoch freue ich mich bei jedem Verkauf.

Wieviel Geld habe ich mit Shutterstock verdient

So nun aber zu meinen gesamten Einnahmen bei Shutterstock.

Wahnsinnige 31 Bilder für insgesamt 12,31$ habe ich in den vergangene 12 Monaten verdient.

Auf den ersten Blick ist dies nicht viel, aber immerhin 39,7 Cent pro Bild.

Kleine Korrektur jetzt am 02.01.2021. Insgesamt haben sich noch kurz vor dem Jahreswechsel 2 weitere Bilder verkauft. Eins davon sogar für 1,42$. Somit Sind insgesamt 33 Bilder im Jahr 2020 verkauft worden für insgesamt 13,83$. Der Durchschnittspreis pro Bild ist somit auf 41,9 Cent pro Bild gestiegen.

Doch wieviele Verkäufe konnte ich nun knapp ein weiteres Jahr 2021 mit Shutterstock erzielen. Häufig heißt es, wenn man bei Shutterstock nicht regelmäßig neuen Content  (Bilder) hochlädt nehmen auch die Downloadzahlen ab. Doch ist das tatsächlich so?

Das konnte ich absolut nicht feststellen! Sogar ganz leicht das Gegenteil. In insgesamt 10 weiteren Monaten habe ich bei Shutterstock 28 Bilder verkauft. Das ist fast genauso viel wie im gesamten Jahr 2020! Wenn das kein Grund zur Freude ist.
Insgesamt hatte ich mit den jetzigen 59 verkauften Bildern Einnahmen von 21,19 $
Somit kann man an dieser Stelle bestätigen, dass die Verkäufe auch beständig bleiben, wenn man keine neuen Bilder mehr bei Shutterstock hochlädt.

Für mich ist genau das ein Grund mein Shutterstock Portfolio weiter auszubauen! Das Einkommen ist somit nach dem einmaligen Upload der Bilder zu 100% passiv! Es stimmt also, dass man mit Stockfotos ein passives Einkommen aufbauen kann.

Was für Bilder habe ich bei Shutterstock verkauft?

Anfangs dachte ich nur daran Urlaubsbildern online zu stellen. Allerdings stellte ich schnell fest, dass man darüber nachdenkt extra für Shutterstock Bilder zu produzieren. So habe ich bereits früh angefangen mein Essen zu fotografieren oder die Badezimmerenten und und und.

Doch nach einem Jahr kann ich sagen, dass sich wirklich von allem etwas verkauft. Von den extra für Shutterstock produzierten Bildern bis zu Containerschiffen und Sonnenuntergängen hat sich bereits alles verkauft. Es lohnt sich also einfach mal ein durchwachsenes Portfolio online zu haben.

Verdienst nach einem Jahr Shutterstock das ist mein Fazit

Mein Fazit zu meinem Verdienst nach einem Jahr Shutterstock. Man könnte meinen, für so wenig Geld lohnt sich der ganze Aufwand nicht. Doch das sehe ich etwas anders.

Die 222 Bilder in meinem Portfolio sind natürlich nur nach und nach dazu gekommen. So wurden meine ersten Verkäufe direkt von meinen ersten 20 hochgeladenen Bildern gemacht. Auch wurden es in den folgenden Monaten immer mehr Verkäufe. So sind es im Schnitt in den letzten Monaten mehr als 3 Verkäufe im Monat.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Bilder kein Verfallsdatum haben und sich die besten natürlich auch noch nach Jahren verkaufen können.

Meine damalige Einschätzung zu diesem Thema teile ich auch heute noch! Mehr denn je sogar. Meine Bilder verkauften sich genauso gut wie im Vorjahr, ohne das Neue dazu kamen. Wenn man hier regelmäßig am Ball bleibt, kann sich das schnell summieren!

Hier findet ihr mein Portfolio von Shutterstock.

Wie sind eure Erfahrungen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.


8 Kommentare

Hannes Schulze · 3. Januar 2021 um 9:05

Hi,
aller Anfang ist schwer und die Zeit, die man in das hochladen steckt, scheint sich nicht zu lohnen. Aber wenn man dabei bleibt, dann kann man richtig was dazuverdienen. Das schöne ist, dass du nun ein passives Einkommen hast. Jetzt ist es nen Menü bei McDonald’s, in einem Jahr kannste deine Familie vielleicht schon zum Essen einladen. Wichtig ist es am Ball zu bleiben. Vielleicht knackste ja Mal den Jackpot und machst durch Zufall ein Bild, was sich tausende Male verkauft.
Weiterhin viel Erfolg

    Marius · 3. Januar 2021 um 12:49

    Hallo Hannes,
    Vielen Dank für deine lieben und motivierenden Worte! Genauso sehe ich es auch. Insgesamt habe ich die Bilder bei aktuell 4 Stockportalen und zusammen ist das schon das erste „Essengehen“.
    Ich habe mir auch vorgenommen, darüber regelmäßig zu berichten und viele anderen Hobbyfotografen zu motivieren.
    Ein Bild hat sich bereits mehrere Male verkauft. Darüber freut man sich natürlich doppelt.
    Liebe Grüße
    Marius

Ina · 3. Januar 2021 um 9:13

Hallo Marius,
Welche Kamera hast du benutzt und welche Rechte werden an die Käufer übertragen?
VG
Ina

    Marius · 3. Januar 2021 um 12:44

    Hallo Ina,
    Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich benutze eine etwas in die Jahre gekommene Canon EOS 6D und meistens zusammen mit dem Canon EF 24-105 F/4 L IS USM.
    Wenn man seine Bilder dort zum Verkauf anbietet, kann der Käufer damit quasi machen was er will. Er darf sie bearbeiten veröffentlichen, posten und und und. Allerdings darf er sie nicht weiter zum Verkauf anbieten. Du verkaufst so zu sagen das Recht zur Nutzung der Bilder und nicht das Bild als solches.
    Zu den rechtlichen Aspekten mache ich bald auch eine kleine Serie an Artikeln. Wenn du nichts verpassen möchtest abonnier doch gerne den Newsletter.
    Lg
    Marius

Reiner Kerner - Foto- reiseblog · 3. Januar 2021 um 13:02

Bei diesen Beträgen kann man nich von Verdienst reden! Ich habe sehr schnell das Arbeiten mit billig Anbietern wie Shutterstock, Adobe und anderen Anbietern eingestellt. Kaum Gewinn und viel Arbeit für NICHTS! Diese Zeiten wo Geld verdient wurde sind längst vorbei! Die meiste Zeit nimmt dabei die Verschlagwortung ein und diese entscheidet auch stark über den Erfolg mit. Ich mache doch nicht andere Agenturen die sogar Mengenpreise zahlen mit meinen Bildern reich. Für mich kommt dies nur noch mit seriösen Bildagenturen die die Fotografen vernünftig beteiligen in Frage!
Mit lieben Gruß Reiner von http://www.foto-reiseblog.de

    Marius · 3. Januar 2021 um 13:46

    Hallo Reiner,
    Vielen Dank für deinen Kommentar. Ja da gebe ich dir durchaus recht. Bei mir hat die Neugierde überwiegt und so habe ich mal bei allen bekannten Agenturen gleichzeitig gestartet mit sehr interessanten Unterschieden.
    Mit welchen Agenturen arbeitest du denn zusammen? Vielleicht hast du ja den Ein oder Anderen Tipp für uns.
    Liebe Grüße
    Marius

Sabiene · 4. Januar 2021 um 16:46

Natürlich hast du Recht, wenn du deine Fotos nicht passiv auf der Festplatte herumgammeln lässt und sie stattdessen zur Nutzung anbietest. Dennoch sind deine Einkünfte doch recht übersichtlich, wie ich finde. Sind eigentlich die Verdienstmargen bei anderen Anbietern ähnlich?
LG
Sabiene

    Marius · 4. Januar 2021 um 17:07

    Hallo Sabiene,
    vielen Dank für deinen Kommentar. Also bei den großen Microstock-Anbietern wie Shutterstock, Adobe Stock, iStock/Getty Images Dreamstime,…. sind die Preise alle ähnlich. Mein höchster Preis den ich erzielt habe war bei Adobe mit etwas mehr als 5€ für einen Verkauf. Bei Shutterstock sind in letzter Zeit häufiger mal ca. 1,50$. Das ist alles nicht wirklich viel. Insgesamt sind es bei allen Agenturen ca. 50$ zusammen gekommen. Aber man muss auch ehrlich sagen, dass zwischen 200 und 400 Bilder je Agentur wirklich sehr wenig ist. Aber es ist auch eher der Spaß als eine ernste Gewinnabsicht. 😀
    Liebe Grüße
    Marius

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